Charles Robert Darwin wurde vor 200 Jahren geboren und veröffentlichte vor genau 150 Jahren sein Buch “Über die Entstehung der Arten”. Der Beginn der modernen Evolutionstheorie.
Evolution! Na, schönen Dank auch, Herr Darwin!
Also was haben wir denn da so tolles:
Aufrechter Gang: Deshalb tut mir jeden Morgen der Rücken weh. Danke!
Kein Fell mehr: Im Winter friere ich mir den Arsch ab und im Sommer bekomme ich nach 3 Sekunden Sonnenbrand. Toll!
Daumen: Was soll ich den damit? Ich habe sowieso zwei linke Hände und ich tippe auch nur mit zwei Fingern - von denen keiner ein Daumen ist.
Großes Gehirn: Klasse - statt instinktiv nur an essen, trinken, Weibchen begatten und schlafen zu denken habe ich kein Geld für essen, trinken und Weibchen begatten und schlafen kann ich auch nicht, weil mir tausende unnötige Dinge durch den Kopf gehen.
Ich weiß ja, Charlie ist nicht wirklich daran schuld, aber mir fällt kein anderer ein.
Auf alle Fälle bin ich gerade nachts um 3 - weil ich aufgrund der vielen unnötigen Dinge die mir durch den Kopf gehen nicht schlafen konnte - auf allen Vieren (weil mein Rücken schmerzt), frierend zu meinem PC gedackelt um diesen in meinem allen anderen Spezies überlegenen Gehirn entstandenen Text zu tippen, ohne auch nur ansatzweise einen Daumen dafür zu benutzen.
Sommerzeit - Reisezeit. Wie so viele Menschen reise auch ich gerne. Mein bisher wohl schönstes Reiseziel ist Mexico. 5 mal war ich bisher dort in den verschiedensten Ecken des Landes. Mexico bietet die ideale Mischung aus Kultur, fantastischer Landschaft und karibischen Traumstränden.
Allerdings musste im im Laufe der Jahre feststellen, daß dieses Paradies ernsthaft bedroht ist. Nicht durch Naturkatastrophen, nicht durch Ökologische Desaster, nicht durch Misswirtschaft der Mexikanischen Regierung - nein durch Amis!
Beispielsweise fand ich in Playa del Carmen bei meinem ersten Besuch noch einen einsamen, paradiesischen Traumstrand mit wenigen gemütlichen Stand-Cabanas vor, war bei meinem zweiten Besuch, kaum 5 Jahre später, schon eine riesige, mit lauten Bars und Fast-Food-Ketten vollgestopfte Ami-Touristen-Hölle entstanden.
Ich weiß, wir können das mit Mallorca und Co. auch ganz gut - aber ich rede hier von Nordamerikanern! The US of A! Das heißt: Direkt am Strand gelegene beschissene Sports-Bars mit 128.537 flackernden Flachbildschirmen mit voll aufgedrehtem Ton einer bescheuerten Baseballübertragung.
Auch hatten mir Freunde von dem wunderschönen Cabo San Lucas auf der Baja California vorgeschwärmt. Sie waren dort vor ca. 18 Jahren gewesen und hatten ein relativ unberührtes Stück Natur mit malerischen Fischerorten vorgefunden. Als ich vorletztes Jahr dort war (Gott sei Dank nur ein langes Wochenende) fand ich eine hässliche, größere Stadt mit massenweise in die malerischen Felsen gesprengten Ferienwohnungen und Hotelanlagen. Dazu die besagten 128.537 Bildschirm-Bars und Fast-Food-Ketten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Bei “The Onion” gibt es ein Video zu genau diesem Thema.
Heute habe ich es gatan! Ich habe meine Sockenschublade aufgeräumt. Fragt nicht warum! Wahrscheinlich weil es mir morgens bein Anziehen so unheimlich auf die Nerven gegengen ist, daß ich eigentlich täglich genau das Paar erwische, bei dem ein Socken ein Loch hat oder die Ferse schon fast durchgewetzt ist.
Ich habe sie also aufgeräumt die Sockenschublade. Wobei es sich bei mir eher um eine Unterhosen- und Sockenschublade handelt. Und eigentlich ist es gar keine richtige Schublade. Es handelt sich um eine dieser Plastik-Aufbewahrungsboxen von IKEA die wahrscheinlich einen bescheuerten Namen wie “Praktikabel” oder “Aufbewahrolf” trägt.
Die Unterhosen zu sortieren und einige mit extrem scheußlichem Design (die wahrscheinlich auch schon 20 Jahre auf dem Buckel haben und davon mindestens 19 Jahre unbenutzt) zu entsorgen war erst einmal kein Problem. Die Socken allerdings hatten es in sich. Ich habe alle Paare auf Löcher oder gerissene Gummibündchen geprüft und hatte schnell einen riesigen Stapel an Ausschuß vor mir Liegen. Der “Stapel” mit In-Ordnung-Socken hat den Namen Stapel leider nicht verdient, da er am Ende aus 3 Paar Socken bestand.
Am schlimmsten waren allerdings die einzelnen Socken. Etwa die Häfte meines IKEA Sockenaufbewahrungsbehältnisses bestand aus einzelnen Socken. Die meisen davon waren sogar OK. Jetzt hatte ich also 28 einzelne Socken von denen nicht ein einziger zu einem anderen gepaßt hat. Wohlgemerkt, Ich trage NUR einfarbig schwarze Socken! Hier passt die Länge nicht, da das Bündchen nicht, dort der Schwarzton nicht… Nicht ein zusammenpassendes Paar!
Außerdem sind von dem 10er Packen Shorty-Socken die ich mir letzten Sommer gekauft habe exakt 2.5 Paar vorhanden.
Zusammenfassung:
Ich besitze nun 3 Paar passende, lange, schwarze Socken ohne Löcher, 2 Paar Shorty-Socken und eine Einkaufsliste auf der in Großbuchstaben und 2 Mal unterstrichen steht: SOCKEN KAUFEN!
Außerdem ist die Theorie vom Sockenplaneten damit wohl keine Theorie mehr sondern bewiesen! Q.e.d.
Außer, daß in diesem Kurzfilm Französisch gesprochen wird (keine Angst - es gibt englische Untertitel), hat er eigentlich alles was ein Film so haben muß: Eine durch den dunklen, nebelverhangenen Wald gehetzte junge Frau die von einem mit Gewehr bewaffneten Mann verfolgt wird, ein einsames, mitten in diesem Wald gelegenes Farmhaus, Andeutungen über einen misteriösen Virus und Anweisungen der Behörden das Haus nicht zu verlassen, hilfsbereite Nachbarn die von zum Monster mutierter jungen Frau angeknabbert werden und so weiter…